Informationen rund um CO2-Lasermaschinen
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An einer Held Pedilas 3000 x 2000 mm mit Wegmann-Baasel-Laser wurde einige Wochen nach der Installation der Laser durch Verschmutzung unbrauchbar - wirtschaftlicher Totalschaden an der kurz zuvor erworbenen Maschine. Die Führungsmaschine ist in sehr gutem Zustand, aber ohne Laser natürlich nicht verwendbar.

Da es so gut wie keine Gebrauchtlaser am Markt gibt, bleibt nur noch übrig, die Maschine zu verschrotten oder komplett zu modernisieren.
Die Problemstellung:
Auch nach Installation einer neuen Strahlquelle ist die Maschine gegenüber neuen Generationen langsam und durch die hohen Kosten des neuen Lasers unwirtschaftlich. Anzumerken ist an dieser Stelle, daß aufgrund der eingebauten hochgenauen Spindelantriebe ohnehin nur niedrige Eilgangsgeschwindigkeiten vorhanden sind. Erst nach Modernisierung der Gesamtmaschine kann diese mit Gewinn betrieben werden.
Der Weg:
Anbau eines 4000 W - Lasers von Trumpf,
Modernisierung der Abstandsregelung und Einbau von Sensoren zur Überwachung der Einstiche und des Schneidprozesses.
Überarbeitung der Maschinensteuerprogramme und des NC-Bereiches.
Weiters wird der Gesamttisch verfahrbar getaltet. Damit wird sowohl durch Nachsetzen der Platine ein Arbeitsbereich von 6000 x 2000 mm erreicht, als auch die Möglichkeit geschaffen, anstelle der Blechroste Dreheinrichtungen und Sonderaufnahmen in den Arbeitsbereich einzubauen.
Anbau eines Schweißkopfes an die Z-Achse.
Durch den Einsatz eines auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden abstimmbaren Programmiersystems können alle Arbeitsprogramme unter einer Oberfläche geschrieben werden. Die Wegoptimierung des Programmiersystems mindert Eilgangsverluste. Im Programmierbüro können zusätzlich ca. 50% Programmierzeit gegenüber dem derzeit eingesetzten System gespart werden.
Weitere Dokumentationen folgen nach Beendigung des Projektes.